Dabei entfallen über 90 Prozent der Kopfschmerzerkrankungen auf die beiden primären Kopfschmerzformen Migräne und Spannungskopfschmerzen, die auch kombiniert auftreten können.
Die eigentliche Gehirnsubstanz (ein Teil des Zentralnervensystems (ZNS)) ist nicht schmerzempfindlich.

Kopfschmerzen und Migräne, fast jede dritte Frau, bei den Männern ca. jeder fünfte, leidet in Deutschland unter häufigen Kopfschmerzen. Man kann sagen Kopfschmerzen belasten einen großen Teil der Bevölkerung.

Kopfschmerzen wenn es hämmert und klopft

In einer großen deutschen Studie über 14 Jahre gaben etwa 60 % der Befragten an, Kopfschmerzen gehabt zu haben.
Kopfschmerzen gehören neben Rückenschmerzen zu den häufigsten gesundheitlichen Beeinträchtigungen

Kopfschmerzen können so unterschiedlich sein, wie die Menschen selbst. Schätzungsweise gibt es über 250 verschiedene Arten von Kopfschmerzen, dabei gehören Spannungskopfschmerzen und Migräne zu den häufigsten und bekanntesten.

Sucht man nach der Ursache bei Spannungskopfschmerzen, so liegen diese häufig in Verspannungen der Muskeln und auch häufig in Blockierungen der Halswirbel.

Doch was kann man gegen die Linderung der Schmerzen tun? oft können eine entspannende, wohltuende Rückenmassage, oder ein Spaziergang Erleichterung und Rückgang der Schmerzen bewirken. Ist der sehr stark, so können Medikamente ein rasches abklingen der Kopfschmerz Symptome unterstützen.

Migräne und Symptome

Bei einer Migräne dagegen ist der Schmerz ganz anders. Die Schmerzen sind hämmernd, pochend und stechend und meistens ist nur eine Kopfhälfte betroffen. Dazu kommen jedoch weitere Symptome, wie Lichtempfindlichkeit und Übelkeit die bis zum Erbrechen führen kann. Ein Migräne schub kann sich über mehrere Tage erstrecken und belastet betroffene Menschen die dadurch in ihrem Alltag stark eingeschränkt sind sehr. Die Auslöser für Migräne sind laut Experten bestimmte Faktoren sogenannte Trigger, die häufig durch eine genetische Vorbelastung zu einer Aktivierung der Schmerzzentren führt.

Manchmal kann es bei einem Migräne schub auch zu Empfindungsstörungen kommen. Dies äußert sich durch eingeschränktes Sehen, das von Flimmern und Lichtblitzen begleitet wird. Hierbei handelt es sich, so wird vermutet, um eine elektrische Entladungswelle, welche über die sogenannten kortikalen Neuronen der Gehirnoberfläche läuft und sie für kurze Zeit beeinträchtigt.

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte tragen Sie Ihr Komentar ein
Bitte geben Sie Ihren Namen ein