Tierische Produkte stammen von Tieren, die artgerecht gemäß EG-Öko-Verordnung und in der Regel nicht mit Antibiotika und Wachstumshormonen behandelt wurden.
Bio-Lebensmittel müssen aus Ökologischem Anbau sein.

Wenn es um die Frage geht, ob Bio-Lebensmittel gesünder und besser sind, so gibt es viele pro- und kontra Meinungen. Das Angebot und die Auswahl von Bio-Lebensmitteln ist mittlerweile sehr vielfältig geworden. Von Obst und Gemüse, bis hin zu Milchprodukten, Backwaren etc. kann jeder für sich die Auswahl treffen, die ihm die geeignete erscheint.

Hält Bio was es verspricht?

Die EG-Öko-Verordnung von 2007 definiert, wie landwirtschaftliche Erzeugnisse und Lebensmittel, die als Öko-Produkte gekennzeichnet sind, hergestellt und gekennzeichnet werden müssen.
Nicht nur Gemüse kann Bio sein.

Im Durchschnitt verzehrt jeder Deutsche im Jahr mehr als 90 Kilogramm Gemüse und rund 65 Kilogramm Obst. Immer mehr Menschen greifen bewusst zu Ökologisch erzeugten Lebensmitteln. Diese findet man am häufigsten im Naturkost laden, Reformhaus und im Bio- Supermarkt. Allerdings gibt es inzwischen auch viele Bio-Lebensmittel in den Supermärkten.

Jedoch überwiegt dort noch die Ware mit konventionell angebauten Lebensmitteln. Viele Verbraucher sind skeptisch, ob Bio Obst und Gemüse wirklich besser ist als die anderen Lebensmittel und ob den meist höheren Preisen wert sind.

Was bedeutet Bio-Lebensmittel

Der Begriff Bio-Lebensmittel kommt aus der ökologischen Landwirtschaft, dort dürfen nur Nahrungsmittel erzeugt werden die nicht genetisch verändert werden. Außerdem wird ohne synthetisch und chemische Pflanzenschutzmittel, sowie auch ohne Klärschlamm und Kunstdünger angebaut.

Die Belastung mit Giften ist dort deshalb denkbar gering. In der übrigen Landwirtschaft jedoch werden alleine in Deutschland jährlich ca. 30.000 Tonnen Pestizide ausgebracht. Einige dieser Pestizide reichern sich in dem Gemüse oder Obst an und werden mit verzehrt.

Wer Gesund leben und dennoch konventionell einkaufen möchte, sollte deshalb ein paar Kriterien beachten. Natürlich gibt es Vorschriften und Grenzwerte, die den Verbraucher vor Pestiziden schützen sollen. In Deutschland sind diese Richtlinien im vergleich streng, doch die regelmäßig stattfindenden Kontrollen sind Stichproben und erfassen nicht jedes einzelne Stück Obst, oder Gemüse.

Bio-Lebensmittel und Herkunft

Wenn man mehr von der geografischen Herkunft des gekauften Obst, oder Gemüse erfahren möchte, so ist zum Beispiel der Einkaufsratgeber für Obst und Gemüse mit dem Titel „Essen ohne Pestizide“ von Green Peace eine gute Wahl.  Die Umweltorganisation wertete rund 22.000 Daten der deutschen Lebensmittelüberwachung nach eigenen, strengen Richtlinien aus.

Rund 351 Wirkstoffe ließen sich nachweisen, manche Früchte enthielten bis zu 24 verschiedene Pestizide. Einige Sorten waren so häufig mit Rückständen belastet, dass sie keine Empfehlung für den konventionellen Einkauf erhielten.

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