Aminosäuren

Warum Aminosäuren unverzichtbar sind und wofür Du sie brauchst

Aminosäuren steuern z.B. die Hormon- und Enzymbildung sowie den Zell- und Knochenaufbau. Sie sind wichtige Regulatoren im Herz-Kreislaufsystem, Ausgangsbasis von wichtigen Neurotransmittern und spielen eine elementare Rolle für das intakte Immunsystem.

Der  menschliche Körper ist ein Phänomen für sich, dass es noch zu erforschen gibt, auch wenn schon sehr viel über den Körper des Menschen bekannt ist.

Was noch erforscht werden muss ist vor allem, welche Wirkung bestimmte Stoffen haben, wie Aminosäuren, Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente.

Was sind Aminosäuren?

Aminosäuren sind die Bausteine der Eiweisse (Proteine). Die meisten Eiweisse in der Nahrung bestehen aus Ketten von über hundert Aminosäuren.

Im Magen werden sie im sauren Milieu mithilfe des Enzyms Pepsin zu kleineren Ketten aufgespalten. Da aber auch diese Polypeptide noch nicht vom Darm aufgenommen werden können, geht der Spaltungsprozess (auch Hydrolyse genannt) im Darm weiter.

Dort kommen die Enzyme Trypsin und Chymotrypsin vor, die im basischen Milieu des Darmes die einzelnen Aminosäuren abspalten und damit resorptionsfähig machen. Nur hydrolysierte, einzelne Aminosäuren können durch die Darmwand ins Blut gelangen.

Aminosäuren als Schlankmacher

Auch zu diesem Thema ist zwar schon sehr viel bekannt, wie der menschliche Körper genau darauf reagiert, ist so unterschiedlich wie jeder menschliche Körper selbst.

Denn ob der Mensch wirklich immer mehr Fett ansetzt um schlank zu bleiben, das ist wird im Wesentlichen bestimmt durch die Hormone, sprich durch die Veranlagung. Und genau hier liegt auch der Schlüssel, wenn es ums Abnehmen geht, weil jeder Mensch auf jede Diät anders reagiert.

Bei einigen schlägt zum Beispiel die Trennkost sehr schnell an und lässt die Pfunde purzeln, andere geben schon sehr schnell wieder resigniert auf. Insbesondere durch die gezielte Zufuhr von bestimmten Stoffen kann der Organismus angeregt werden und ausreichend die schlankmachenden Hormone produzieren.

Mit Aminosäuren schlank-machende Hormone produzieren

Aminosäuren können dazu beitragen diese Hormone zu produzieren, wobei insbesondere die Aminosäuren Arginin und Glutamin sowie Methionin hier herangezogen werden.

Wie auch dies vom Menschen individuell abhängt, ist es auch abhängig vom Menschen bzw. dessen ganz spezieller Lebensweise, wie viele essenzielle Aminosäuren vom Organismus selbst produziert werden können.

Mehr Informationen zu allen Aminosäuren gibt es zum Beispiel in Fachlektüren oder im Internet.

Aminosäuren als Nahrungsergänzungsmittel

Wenn dies nicht in ausreichendem Umfang geschieht, müssen diese über die Nahrung aufgenommen werden. Dies muss täglich geschehen, weil Aminosäuren nur begrenzt gespeichert werden können.

Bei einer unausgewogenen Ernährung verwandeln sich Aminosäuren allerdings sehr schnell in Fett. Aminosäuren werden auch von Bodybuildern eingesetzt, die wesentlich zum Muskelaufbau beitragen.

In diesem Fall aber nicht nur einzig über die Nahrung aufgenommen, sondern auch über Nahrungsergänzungsmittel.

Unterschied zwischen Essentielle und nicht essentielle Aminosäuren

Essentiell heißt, dass der Körper diese Aminosäuren nicht selber herstellen kann. Er ist also auf
die Zufuhr durch die Nahrung angewiesen.

Nicht essentielle kann er herstellen, der Körper ist aber trotzdem auf die Zufuhr von Nahrungsproteinen angewiesen, die er dann bei Bedarf umbauen kann.

Man ist lange davon ausgegangen, Arginin und Histidin und andere seien semiessentielle Aminosäuren, der Körper könne sie zwar herstellen, aber im höheren Alter nicht mehr genügend.

Heute betrachtet man diese Aminosäuren auch als nicht essentiell, weil es bei der Herstellung eben nur ein ja oder nein gibt und nichts dazwischen. Der Körper kann Arginin und Histidin aus essentiellen Aminosäuren herstellen.

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