Dieses Glykosid, das der Lakritze ihren Geschmack verleiht, besitzt etwa die 50-fache Süßkraft von Rohrzucker.
Lakritze enthält Glycyrrhizin, ein Gemisch aus Kalium- und Calciumsalzen der Glycyrrhizinsäure.

Lakritze wird geliebt oder gehasst, Typisch für die meisten Sorten ist das Zusammenspiel zweier vollkommen gegensätzlichen Geschmacksrichtungen: zuckersüß und extrem salzig. Grundstoff der schwarzen Leckerei ist der Saft der Süßholzwurzel, eingekocht mit Stärke, Zucker und Salz, teilweise veredelt mit Gummi arabicum damit es schön knautscht zwischen den Zähnen.

Vielfältig ist die Lakritze!

Lakritze hilft beim Abnehmen.
Lakritz kann den Elektrolythaushalt des Körpers beeinflussen und zu Bluthochdruck, Kopfschmerzen und Ödemen führen.

Ob als süßes Konfekt mit Kokos masse oder Fruchtgummi, als würzige Variante mit Minze oder Veilchenaroma oder als scharfe Mischung mit Pfeffer, Ingwer oder Salmiak: der Fantasie sind praktisch keine Grenzen gesetzt.

Die Skandinavier kennen sogar Schokolade mit Lakritze Stückchen und in Kalabrien wird selbst Pasta mit Lakritze angeboten.

Lakritze Inhaltsstoffe

Doch Lakritze ist nicht nur etwas für den Gaumen, es kann auch den Blutdruck erhöhen.

Da das nicht für jeden gesund ist, müssen einige Lakritz Sorten besonders gekennzeichnet werden. Mindestens drei Prozent Süßholzsaft müssen Lakritzen nach der Richtlinie für Zuckerwaren enthalten.

Der Saft enthält Glycyrrhizin säure, die für den charakteristischen Lakritz Geschmack verantwortlich ist. Ein Abbauprodukt der Substanz hemmt ein Schlüsselenzym im Mineralstoffhaushalt. So erklärt sich auch die anregende Wirkung von Lakritze.

Schon in der Antike als Heilmittel bekannt, setzen noch heute viele auf die natürliche Kraft aus der Wurzel.

Vor allem gegen Husten und Heiserkeit hat der Markt traditionell angewandte Arzneimittel oder schlicht Hustenbonbons mit Süßholz zu bieten.

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