Was hat weniger Kalorien: Schwarzbrot oder Baguette
Brot und Brötchen haben aufgrund ihres geringen Wassergehaltes verhältnismäßig viele Kalorien

Funde bei Ausgrabungen in Russland belegen, dass Menschen bereits vor 30.000 Jahren begannen, verschiedene Samen, zum Beispiel von Wildgräsern, zu essen. Zunächst nur zermahlen und mit Wasser vermischt als Brei verzehrt, wurde vor ca. 10.000 Jahren auf heißen Steinen des offenen Feuers Fladenbrot gebacken.

In diese Zeit fällt auch der erste Anbau von Getreide und die Menschen wurden sesshaft. Die Erfindung des Backofens und das zu Nutze machen der Hefepilz-Eigenschaften waren die Meilensteine auf dem Weg zum Brot, wie wir es auch noch heute kennen.

Brot als Grundnahrungsmittel und Kalorienspender

Mit zunehmendem Roggenanteil verbessert sich die Lagerfähigkeit; dennoch bleiben Brötchen nur wenige Stunden frisch und knusprig.
Brötchen sind Frischgebäck und altern schnell.

Überall auf der Erde, mit Ausnahme der typischen Reisländer in Südostasien, wird Brot in vielfältiger Form als Grundnahrungsmittel verzehrt. In Europa und in Nordamerika wird Brot geschätzt, ja fast geliebt.

So sehr, dass es zum Beispiel wegen der Hamburger-Weißbrötchen viele übergewichtige Menschen gibt. In Mexiko stehen täglich Mais-Tortillas auf dem Speiseplan, in Afrika und im Orient bevorzugt man Fladenbrot aus Hirse, Maniok oder Mais mit zahlreichen Gewürzen variiert.

Deutschland als Brotsorten-Weltmeister hat eine unvergleichlich große Auswahl zu bieten. Ob es sich nun um gesäuerte Brotteige, die mit Hefe oder Sauerteig gelockert wurden oder um ungesäuerte Teige, die ohne Triebmittel auskommen, handelt: Die Kreativität der deutschen Bäcker ist unerschöpflich.

Durch die Beigabe von immer neuen Zutaten sind inzwischen unzählige, oft regional angebotene Brotsorten auf dem Markt. Hinzu kommt noch eine riesige Palette weiterer Getreideprodukte wie Brötchen, Cornflakes, Kuchen, Müsli und Zwieback, um nur einige zu nennen.

Getreideprodukte haben viele Kalorien

Getreide ist recht hochkalorisch, denn die Getreidekörner enthalten wenig Wasser und jede Menge Kohlenhydrate in Form von Stärke sowie einen kleinen wertvollen Eiweißanteil. Zusätzlich sind in Getreidekörnern auch Vitamine und Mineralstoffe enthalten. Im Schnitt finden sich in reinen Getreideprodukten wie Weizen- oder Dinkelgrieß ca. 320 Kalorien (kcal) auf 100 Gramm.

Je mehr Zucker und Fett einem Getreideprodukt zugesetzt wurde, desto mehr Kalorien enthält es. Tortillachips bringen es auf 475 kcal, Erdnussflips auf stattliche 533 kcal pro 100 Gramm. Ein Buttercroissant gilt mit 418 kcal auf 100 Gramm als Kalorienbombe und sollte während einer Diät weder mit noch ohne Belag verzehrt werden.

Alternativen zu kalorienreichen Brotsorten

Vom Korn zum Brot: Die low-carb-Diät ist eine Ernährungsweise, die auf Kohlenhydrate so weit wie möglich verzichtet. Aus diesem Trend sind Produkte wie das Eiweißbrot hervorgegangen. Bei diesem Brot werden die Stärkeanteile aus dem Getreide weitgehend herausgezogen und durch Eiweiß, aber auch durch Fett ersetzt. 100 Gramm schlagen mit ca. 260 Brot Kalorien zu Buche, ein Eiweiß Brot Rezept ist nicht schwer umzusetzen.

Ein normales Mehrkornbrot bringt es nur auf 221,2 kcal pro 100 Gramm. Es enthält 46,1 Gramm Kohlenhydrate, 6,2 Gramm Proteine und Eiweiß, sowie 1,1 Gramm Fett. Das altbekannte Knäckebrot bildet, wegen seines geringen Gewichtes, eine gute Basis für kalorienarme und sättigende Beläge wie Hüttenkäse, Harzer Käse oder Gurkenscheiben.

Brot Backen Im Backofen

Mittlerweile gibt es auch einen Trend: Selber zuhause backen, dazu gibt es bereits unzählige Brot Rezepte im Internet die einfach und lecker sind.

100 Gramm Knäckebrot zählen 358,5 Brot Kalorien, 72,7 Gramm Kohlenhydrate, 11,2 Gramm Proteine und Eiweiß, sowie 2,1 Gramm Fett. Jedoch wiegen 2 Scheiben Mjölk-Knäcke nur 19 Gramm mit 64 kcal.

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