Laugenbrezel: Kalorien und Nährwerte der Brezel
Brezeln sind beliebt als Snack und liefern vergleichsweise wenige Kalorien.

Die Laugenbrezel, oder Brezel ist ein typisch bayerisches und schwäbisches Traditions Gebäck und schmeckt einfach köstlich. Über die Jahre hat die Brezel mehrere Namen durch die verschieden Dialekte der jeweiligen Regionen, in denen sie hergestellt wird bekommen.

Man nennt die Brezel auch Breze, Brezn auch Bretze, Brezl, Bretzet oder Bretzga. Traditionell besteht die Brezel aus Weizenmehl, Wasser, Backhefe, Malz  und Salz. In manchen Regionen wird auch Fett, meist Schweineschmalz, hin zugegeben. Es gibt mehrere Mehl Sorten, wie Vollkorn-, Dinkel- oder Misch mehl aus denen die Brezeln hergestellt und erhältlich sind.

In Bayern gehören Laugenbrezeln zu jeder Brotzeit dazu. Doch auch im restlichen Deutschland – und sogar vielen Ländern außerhalb Europas – hat das verschlungene Gebäck viele Fans.

Über die Geschichte der Brezel gibt es viele Legenden und Sagen. Wahrscheinlich leiten sich die heutigen Brezel Formen aus dem antiken Ring Brot ab und zählen zu den Gebildbroten, denn sie sind antik-christlichen Ursprungs.

Die Brezeln symbolisieren die zum Beten verschränkten Arme. Es gibt viele schwäbische Legenden und bayrische Varianten zu der Entstehung der Laugenbrezel. Unabhängig von ihrer tatsächlichen Entstehungsgeschichte, ist die Laugenbrezel heutzutage im gesamten deutschsprachigen Raum weit verbreitet.

Kalorien und Nährwerte der Brezel

Brezen sind beliebte Snacks.
Die Brezel ist eines der typischsten schwäbischen und bayerischen Schmankerl.

Die Brezel gehört zu den kalorienreichen Backwaren. Sie enthält pro 100 Gramm ca.380 Kalorien (kcal), sowie 2,6 Gramm Fett und jedoch kein Cholesterin.

Des weiteren enthält sie Mineralstoffe, wie Magnesium, Kalzium und Eisen; auch Natrium, Kalium, Kohlenhydrate, Ballaststoffe und ca.2,8 Gramm Zucker.

Varianten der Brezel

Abhängig von Regionen, Traditionen und Anlässen werden die unterschiedlichsten Brezeln gebacken.

Es gibt mehrere Varianten der klassischen Brezel sie sind als Dauergebäck, oder Frischware sehr beliebt.

Brezeln haben die unterschiedlichsten Größen, von wenigen Zentimetern bis zu knapp einem halben Meter können diese betragen.

Brezeln gibt es in verschiedenen süßen und salzigen Varianten. In einigen Regionen von Schwaben gibt es traditionell zum Palmsonntag die Palmbrezel, sie wird aus süßem Hefeteig hergestellt. In vielen Bäckereien gibt es die Nussbrezel zu kaufen, diese wird aus Blätterteig gefertigt und enthält wie ihr Name schon sagt Nüsse.

Salzige Varianten der Brezel sind die Wiesnbrezn, die Partybrezel und die Laugenbrezel. Die bekannteste ist allerdings die Laugenbrezel. In den verschiedenen Regionen Süddeutschlands, findet man verschiedene Brezel Rezepte, diese werden jedoch recht unterschiedlich hergestellt. Werfen wir nun noch einen Blick auf die wichtigsten Arten.

Die bayrische Laugenbrezen

Der Bayer verzehrt seine Brezn Vormittags, am liebsten frisch, zu einer deftigen Brotzeit mit frischen Weißwürsten, süßem Senf und Bier. Die bayrische Brezn besteht aus Weizenmehl Type 550, Ulmer Gold Malz, Backmargarine, Salz, Hefe und Wasser.

Die schwäbische Laugenbrezel

Der Württemberger liebt seine Brezel frisch aufgeschnitten und mit Butter bestrichen, als sogenannte Butterbrezel. Die schwäbische Brezel besteht aus Weizenmehl Type 550, Ulmer Gold Malz, Backmargarine, oder Biskin ein reines Pflanzenfett, Salz, Hefe und Wasser.

Die badische Laugenbrezel

Der Mannheimer isst seine Brezel am liebsten frisch, am Brezel stand gekauft als Zwischendurch Genuss. Die badische Brezel besteht aus Weizenmehl Type 550, Ulmer Gold Malz, Schmalz, Backmargarine, Salz, Hefe und Wasser.

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