Tofu wird aus einem weißen Sojabohnenteig hergestellt, der bei der Denaturierung und Koagulation von Proteinen in der Sojamilch entsteht
Es ist nicht zu verwechseln mit Seitan, der auch in asiatischen oder vegetarischen Gerichten Verwendung findet und aus Weizeneiweiß besteht.

Die Gemüseküche ist vielseitig. Doch manchmal sehnen sich Vegetarier nach einem echt Herzhaften Geschmackserlebnis. Zum Glück gibt es auch dafür viele Fleisch-Alternativen.

Tofu der Klassiker

Bis heute ist es Teil der traditionellen japanischen Tempura-Küche.
Seitan wurde ursprünglich von chinesischen und japanischen Zen-Buddhisten entwickelt und an Stelle von Hühner- und Schweinefleisch verwendet.

Das bekannteste Soja Erzeugnis ist immer noch Tofu; in China wird es seit 4.000 Jahren hergestellt. Er wird aus Sojabohnen gewonnen, und zwar in einem aufwendigen Verfahren, das der Käseherstellung ähnelt. Auch in fester Beschaffenheit ist Tofu recht weich.

Wie schmeckt Tofu?

Betrachten Sie ihn nicht als „Fleisch Imitat“, sondern als Lebensmittel mit eigenem Charakter. Kross gebratene Tofu Würfel peppen beispielsweise jede Gemüsepfanne auf. Pur ist Tofu nahezu geschmacksneutral. Deshalb eignet er sich perfekt zum Marinieren und Würzen. Gut für die schnelle Küche sind Tofu-Varianten, die bereits aromatisch verfeinert sind.

Tofu alternative

Was den Fleischgeschmack ausmacht, ist das herzhaft-würzige Aroma, aber auch die bissfest-saftige Konsistenz. Dem kommt Seitan sehr nah, der eine deutlich fleisch ähnlichere Konsistenz hat als etwa Tofu. Er besteht hauptsächlich aus Weizen Protein. In der veganen Ernährung verwendet man auch Seitan für Würstchen – die bekommen so richtig Biss. Tipp: Vegetarische Würstchen lassen sich anbraten und warm genießen. Einige eignen sich kalt auch prima als Snack für unterwegs.

Ebenfalls mit ihrer fleisch artigen Beschaffenheit punkten Sojaschnetzel. In der Tüte sehen die Schnetzel noch unscheinbar aus. Lässt man sie fünf bis zehn Minuten in Gemüsebrühe oder Wasser aufquellen, wachsen sie auf die dreifache Größe an.

In Lasagne oder Spaghettisoße geht Sojageschnetzeltes locker als Hackfleisch durch. Tatsächlich drin steckt aber nur entfettetes Sojamehl. Dieses wird unter starker Hitzezufuhr gepresst, wobei es mit dem Nachlassen des Druckes aufpufft – ähnlich wie beim Popcorn.

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